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Knut
Hüneke
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Aktuell
04.11. - 03.12.17,
Offtime,
Gemeinsame Installation
Vernissage: 03. 11. 17, 20 Uhr

Namibia

Südliches Afrika: Einer der ältesten Teile der Lithosphäre. Gedehnt, gestaucht und von Rissen durchzogen. Ausgelöst durch das Auseinanderbrechen des Superkontinetes Gondwana.
Die Risse von Magma verfüllt, welches zu Dolerit kristallisiert ist. Über die Zeiten von der Erosion herausmodelliert, in Einzelteile zerlegt, gerundet und als natürliche Zyklopenmauern die Landschaft durchziehend.
Eisensteine werden sie genannt, denn sie erzeugen beim Anschlagen einen hellen, metallischen Klang.
Sehr viel später von einem Vertreter der menschlichen Spezies, einem Europäer, einem Fremdling,als Grundformen für Skulpturen erkannt, geborgen, transportiert, ausgerichtet, und bearbeitet.
Anthropomorphe Formen, welche für die Einheimischen wahrhaft beseelt sind. Die Respekt einflößen, die Macht haben, die bedrohen und beschützen können, obwohl der Urheber dies nicht beabsichtigt hatte.
Noch immer ist Afrika ein Kontinent voller Magie.
Älteste menschliche Spuren: Felsritzungen, jedoch keine Reste eines steinernen Kultplatzes. Warum ihn nicht in der Gegenwart errichten?
Skulpturen in einer afrikanischen Urlandschaft, in Kontrast zu glatt geschliffenen Granitrücken - welch ein Traum!